Vor jeder Übergewichts-Operation erfahren was gemacht wird

Bariatrisches Curriculum bereitet auf Übergewichtsoperation vor

Mit dem neu geschaffenen Bariatrischen Curriculum bereiten das ZfbC, die Bauchchirurgie Thun und die Swiss1Chirurgie ihre Patienten noch besser auf die bevorstehende Übergewichtsoperation vor. In einem Seminar werden alle Fragen zur Vorbereitung und Durchführung, zur Anästhesie und zur Zeit nach dem operativen Eingriff beantwortet und wesentliche Abläufe erklärt. Mehr Information und Sicherheit sind die Zielsetzungen des Bariatrischen Curriculums, das speziell für die Übergewichtspatienten entwickelt wurde.

Jede Operation ist ein ernstzunehmender Eingriff, der immer auch gewisse Risiken birgt. Das gilt auch für bariatrische Operationen, auch wenn diese in der grossen Menge minimalinvasiv, als ohne grosse operative Eröffnungen der Bauchdecke erfolgen können.

Viele Patienten haben ein grosses Interesse daran zu erfahren, wie solche Operationen ablaufen und was dabei konkret gemacht wird. Dabei geht es weniger um die speziellen Techniken und Verfahren. Vielmehr interessieren sich die Patienten dafür, wie eine solche Operation vorbereitet wird, wie sie abläuft und mit welchen Risiken zu rechnen ist. Und interessant ist auch, wie sich nach einem solchen Eingriff zu verhalten ist.

Um dieses berechtigte Interesse weitestgehend abdecken zu können, haben das Zentrum für bariatrische Chirurgie ZfbC, die Bauchchirurgie Thun und die Swiss1Chirurgie unter wesentlicher Federführung durch Dr. med. Sebastien Trachsel ein Bariatrisches Curriculum entwickelt, das Antwort auf die wichtigsten aber auch persönliche Fragen der Patienten geben kann. Damit wird ein wesentlicher Beitrag für mehr Information, Aufklärung und Patientensicherheit geschaffen.

Was das Bariatrische Curriculum leistet

Wer sich auf eine Übergewichtsoperation vorbereitet, hat viele Fragen. Je besser solche Fragen beantwortet werden können, desto grösser wird die Sicherheit im Umgang der Patienten mit der bevorstehenden Operation. Bereits zwei bis drei Wochen vor dem geplanten Eingriff können Patienten an diesem Bariatrischen Curriculum teilnehmen.

Das kurze aber sehr informative Seminar erklärt, welche klinischen Abläufe erforderlich sind und wie die Narkose ablaufen wird. Dazu kommen natürlich die allgemeinen Informationen durch den Chirurgen, so dass die Patienten nach etwa zwei Stunden Seminar gut auf ihre individuelle Operation vorbereitet sind. Natürlich schliesst das die persönliche Beratung und Betreuung direkt in der Klinik nicht aus. Vielmehr ist diese Teil der Operationsvorbereitung und hilft, Bedenken, Ängste und Vorbehalte sachlich einzuordnen. Dazu trägt auch bei, dass direkt nach dem Bariatrischen Curriculum die Möglichkeit besteht, persönliche Fragen zu stellen und die entsprechenden Antworten zu erhalten.

Wichtig ist das vor allem für Patienten, die sich erstmals einem Eingriff unterziehen oder in anderen Operationen bereits weniger gute Erfahrungen gemacht haben. Alles zu wissen, was auf einen zukommt, ist ein wesentlicher Teil der Übergewichtsoperation, die einen nicht unwesentlichen Eingriff in die künftige Lebensgestaltung bedeutet.

Dazu gehört auch, dass die vor und nach der Operation erforderliche Ernährungsumstellung in allen Details besprochen werden kann. So erfahren die Patienten auch schon, wie ihr spezielles Menü in der Klinik aussehen wird. Auch die physiotherapeutische Beratung und Betreuung gehört zur Übergewichtsoperation. Wie steht man nach dem Eingriff auf? Was ist in der Bewegung zu beachten? Wie wird der Narbenschutz gewährleistet? Auch das sind Fragen von allgemeinem und persönlichem Interesse, die schon im Vorlauf der Operation besprochen werden sollten und müssen.

Bis zur Thromboseprophylaxe reicht das Bariatrische Curriculum, so dass unsere Patienten auch schon im Vorfeld wissen, wie sie selbst die Spitzen setzen können und so aktiv teilhaben am Erfolg Ihrer Übergewichtsoperation

In der Gesamtheit von Beratung, Betreuung und Begleitung schon zwei bis drei Wochen vor dem operativen Eingriff liegt die Stärke des Bariatrischen Curriculums, das wir speziell für unsere Übergewichtspatienten entwickelt haben.

Mahr Information, mehr Sicherheit und mehr Selbstbeteiligung am Prozess verstehen wir als einen wichtigen und wesentlichen Beitrag im Sinne unserer Patientinnen und Patienten, die wir auch mit dem Bariatrischen Curriculum in Seminarform und mit der Beantwortung der persönlichen Fragen gut auf die anstehende Operation und das Leben danach vorbereiten wollen.

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Eine Bedrohung für die Menschheit

Krankhaftes Übergewicht nimmt weltweit rasant zu

Direkt zum Selbsttest: https://ch.run/20sekunden

Das Leben geht immer mit besonderen Herausforderungen einher und manche davon betrachten wir gern als eine Bedrohung der eigenen Existenz. Epidemien, Pandemien, Naturgewalten, Krebsleiden, Unfälle, andere schwere Erkrankungen und nicht zuletzt Gewalt flössen jedem von uns ein gutes Stück Angst und Sorge ein.

Dabei gibt es eine moderne Volkskrankheit, die langfristig viel gefährlicher und tödlicher ist, als alles hier bereits aufgezählte. Die Rede ist vom krankhaften Übergewicht, das in Fachkreisen auch als Adipositas in unterschiedlichen Stadien bezeichnet wird. Betroffen vom krankhaften Übergewicht mitsamt den Begleiterscheinungen und Folgeerkrankungen sind weit mehr Menschen, als wir das gemeinhin wahrnehmen. Tendenz: Rasant steigend!

Überangebot an Nahrung und Mangel an Bewegung

Besonders in den entwickelten Industrieländern beispielsweise in Europa aber auch auf dem amerikanischen Kontinent grassiert die Fettleibigkeit. Betroffen sind aber auch zunehmend mehr Regionen in Asien und selbst vor dem afrikanischen Kontinent macht Adipositas keinen Halt.

Ein Überangebot von ständig verfügbarer Nahrung, falsch erlernte und an die eigenen Kinder weitergegebene Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel und eine oftmals viel zu fett- und zuckerhaltige Fast-Food-Kultur sind sicherlich mit für die Fettleibigkeit verantwortlich.

Wissen, was passiert

Aber an erster Stelle sind es die Menschen selbst, die aus Mangel an Wissen, fehlendem Zusammenhangsdenken und aus Bequemlichkeit in die Falle Adipositas laufen. Und das oftmals sehenden Auges aber ohne ein ausgeprägtes Bewusstsein dafür, was die Folgen falscher Ernährung sind. Leberleiden, Gelenkbeschwerden, Kreislaufbeschwerden, Störungen im Fettstoffwechsel, Kurzatmigkeit, Schlaganfall und psychische Beeinträchtigungen aufgrund der nachfolgenden Stigmatisierung sind nur ein Ausschnitt aus einer breiten Palette von Begleit- und Folgeerkrankungen, die schlussendlich auf krankhaftes Übergewicht zurückzuführen sind. Einher damit geht eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität und manchmal bleibt nur noch der Weg über einen operativen Eingriff, um der Lage wieder Herr zu werden. Und selbst das allein ist nicht die Lösung des eigentlichen Problems, sondern nur eine letzte Hilfe für Menschen, die vom krankhaften Übergewicht besonders schwer betroffen sind.

Volkskrankheit Übergewicht ist existenzbedrohend

Aus dem medizinischen Blick auf die Gesamtlage lässt sich tatsächlich folgern, dass die Menschheit längerfristig gesehen durch die Volkskrankheit Übergewicht in ihrer Existenz bedroht ist. Das mag jetzt vielleicht noch ein unvorstellbares Szenario sein, gewinnt aber an Bedrohungspotential, wenn wir uns die Entwicklung von Adipositas im Weltmassstab vor Augen führen.

Dabei liegt es durchaus an jedem selbst, wie er Einfluss auf seine Ernährung und körperliche Konstitution nimmt. Vorausgesetzt, es besteht dazu der feste Wille und die Einsicht, dass der Segen einer immer ausreichend vorhandenen Ernährung im bestehenden Überfluss vielleicht gar kein wirklicher Segen ist.

Eigenen Score ermitteln

Wir haben unter https://ch.run/20sekunden ein Quiz vorgestellt, mit dem jeder seinen ganz eigenen Gefährdungs-Score in Sachen Übergewicht ermitteln kann. Aus den Ergebnissen lassen sich wertvolle Schlussfolgerungen für notwendiges Tun ableiten. Aus der Erfahrung jahrzehntelanger Forschung und praktischer medizinischer und chirurgischer Arbeit mit stark übergewichtigen Menschen heraus wissen wir, dass nur rechtzeitiges Handeln einen Weg heraus aus dem krankhaften Übergewicht bieten kann. Und oftmals ist es die frühe Einsicht, dass ein Wandel in den Lebens- und Ernährungsgewohnheiten der beste Schritt zu einem gesünderen und letztlich glücklicheren Leben sein kann.

Angesichts der Bedrohung, die krankhaftes Übergewicht tatsächlich darstellt, geht unsere Empfehlung dahin, mit dem einfachen Quiz den persönlichen Score bezüglich möglicher Krankheitsbilder in Sachen Übergewicht zu ermitteln. Das kann für viele der erste wichtige Schritt in Richtung eines bewussteren Umgangs mit dem eigenen Leben sein. Und auch wenn das Leben an sich immer wieder von schweren Krankheiten, Unfällen, weltweiten Pandemien oder unvermeidbaren Naturgewalten bedroht zu sein scheint, sollten wir die Gefährdungen, denen wir uns tagtäglich freiwillig durch zu viel und falsche Ernährung bei gleichzeitigem Bewegungsmangel aussetzen, niemals unterschätzen.

Mit unserem Quiz unter https://ch.run/20sekunden ermitteln Sie schnell und einfach Ihren Gefährdungsscore und erhalten zugleich wichtige Hinweise dazu, was Sie jetzt tun können oder dringend tun sollten. Weil es nichts wertvolleres als das Leben gibt.

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Medizinisches Fachwissen und Experten-Rat im Radio Bern1

Die Menschen interessieren sich mehr für ihre Gesundheit und nutzen unterschiedliche Quellen, sich zu gesunder Lebensweise aber auch zu Krankheiten und deren Symptomatik sowie Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Gerade Volkskrankheiten wie Adipositas (Fettleibigkeit; krankhaftes Übergewicht) oder Refluxerkrankungen (beispielsweise chronisches saures Aufstossen) rücken weiter in den Fokus des öffentlichen Interesses und öffnen so auch die Türen zu Medien wie Radio oder Fernsehen.

Die Swiss1 Chirurgie unter Leitung von Prof. Jörg Zehetner hat sich längst einer professionellen Öffentlichkeitsarbeit verschrieben und begrüsst alle Massnahmen und Wege, mit denen die gesellschaftliche Wahrnehmung solcher Erkrankungen gefördert werden kann. Gerade in der Stigmatisierung betroffener Frauen und Männer sieht Jörg Zehetner eine Problematik, die viele Patienten davon abhält, sich entsprechender medizinischer Untersuchungen zu entziehen. Letztlich entsteht dann ein Teufelskreis, der mit einem langen Leidensweg verbunden, nur selten, meist gar nicht zur Verbesserung des Lebens der Betroffenen führt. Alte aber auch neue Volkskrankheiten sind nicht nur ein Problem für die Betroffenen selbst. Auch die Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft sind betroffen, wenn steigende Fallzahlen zu mehr Arbeitsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit und letztlich auch steigenden Kosten in der Krankenversicherung führen.

Mit viel Engagement hat sich deshalb Jörg Zehetner im Rahmen seiner Bemühungen um mehr Gehör in der Öffentlichkeit jetzt im Radio zu Wort gemeldet. Am 17. August 2020 war im Rahmen der Podcast-Reihe „Medizinisches Wissen“ das Thema Speiseröhrenentfernung (Oesophagusresektion) ein Schwerpunkt, zu dem sich der Fachmediziner der Hirslanden Klinik Beau Site positioniert hat. Wann und warum eine Speiseröhrenentfernung angezeigt sein kann, hat Jörg Zehetner in nur zwei Minuten sehr anschaulich erklärt.

Schon am Folgetag, dem 18. August 2020 war Jörg Zehetner im Radio Bern1 wieder zu hören. Dieses Mal zum Thema Übergewicht, das in der Schweiz und allen anderen hoch entwickelten Industrieländern der Welt als Krankheit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Auch hier hat sich Jörg Zehetner klar zu den Betroffenen positioniert und mit seiner langjährigen Erfahrung als Viszeralchirurg über die klassischen Methoden der Behandlung von krankhaftem Übergewicht gesprochen.

Auch hier beeindruckt Jörg Zehetner mit der Fähigkeit in nur zwei Minuten die wesentlichen Behandlungsmöglichkeiten darzustellen.

Hier die zwei Podcast Beitrag von Radio Bern1 in voller Länge hören:

Bemerkt sei, dass diese kurzen Podcasts keine umfassende und gründliche Diagnose und Beratung ersetzen können. Wer glaubt, selbst mit einer der zwei Problematiken konfrontiert zu sein, wende sich an eine der Praxen der Swiss1Chirurgie. Hilfreich kann auch ein Besuch der Webseite www.swiss1chirurgie.ch sein. Hier werden umfangreiche Inhalte zu den Themengebieten angeboten. Darüber hinaus sind dort auch alle Kontaktmöglichkeiten zu Prof. Jörg Zehetner und zu den Praxen der Swiss1Chirurgie zu finden.

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Prof. Dr. Jörg Zehetner betreut die Bergdorf-EM 2020

Dear patients and interested parties, dear newsletter subscribers,

for the Soccer Bergdorf European Championship 2020 in the Ottmar-Hitzfeld-GsponArena, Prof. Dr. Jörg Zehetner from Swiss1Surgery will provide medical care for the entire tournament. At his side are experienced medical professionals who are constantly dealing with infection events in Switzerland with appropriate preventive care and support, even during the corona pandemic. In addition to the observation and assessment of the situation regarding the corona pandemic, the accident-surgical and surgical departments are also the focus of care during the days from 28 to 30 August 2020.

From June 12th to June 14th 2020 the games of the Small Mountain Village European Championships took place in the Ottmar-Hitzfeld-GsponArena. The games of the upcoming official Bergdorf European Championship 2020 have already been played here on the professional kicker table. And with great national and international interest. Belgium ultimately won the tournament, followed by Germany and Switzerland. Whether this will also be the final result of the true Bergdorf European Football Championship 2020 in Staldenried / Gspon is still up in the stars high above the Valais mountains.

Jörg Zehetner on the Bergdorf EM and the health situation

In total, Prof. Dr. Jörg Zehetner commented on the tournament in the mountains and the health situation at the Small Mountain European Championship. Due to the extremely low and well-controlled infection rate in Switzerland, he has so far seen no obstacles that would call the Bergdorf European Championship 2020 into question at the end of August. Special observation is given by Dr. Jörg Zehetner the Swedes, who have to report significantly higher infection numbers than Switzerland and other European countries because of a different way of dealing with the crisis.

Jörg Zehetner always focuses on the health of active players, referees, helpers and the people from the audience. The doctor is always in discussion with the official offices and authorities as well as with the organizers of the Bergdorf EM 2020 regarding the current situation assessment.

There is no denying the great interest that the doctor is bringing to the extraordinary football tournament. Even the Small Mountain European Championship as a preliminary tournament for the big mountain football meeting demands respect and appreciation, since he also likes to see his own children at the table at home. And of course, the sporting aspect and the charitable commitment are also the focus here.

Before we now read the full text of the interviews with Prof. Dr. Jörg Zehetner summarize, we would like to refer you to the recordings of the interviews on the occasion of the Small Mountain Village European Championship. You can find the links here.

For more information, use the website of the Bergdorf EM 2020 www.bergdorf-em.com or the information directly on the website of Swiss1Chirurgie or in the app m.swiss1chirurgie.ch .

We wish you a pleasant summer time and maybe see you again at the Bergdorf European Championship 2020 from 28th to 30th August 2020 in Staldenried / Gspon in the Valais mountains.

Until then, greet you warmly

Jörg Zehetner and the
Swiss1Surgery team

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Der COVID19-Virus und Übergewicht – eine gefährliche Kombination

Seit dem Jahresbeginn 2020, wahrscheinlich auch schon davor, grassiert in der gesamten Welt der als gefährlich einzuschätzende COVID-19-Virus. Die unter dem Sammelbegriff Corona-Krise zusammengefasste Pandemie-Entwicklung hat weitreichende Folgen für das gesamte Leben in der Welt – auch in der Schweiz. Selbst wenn die Infektionszahlen und die Anzahl der durch COVID-19 hervorgerufenen Todesfälle derzeit rückläufig sind, ist das Virus nicht weg. Es ist noch da. Und in vielen Ländern besteht und wächst die Befürchtung, dass spätestens im Herbst mit einer zweiten hohen Infektionswelle zu rechnen sei.

Risikogruppen richtig bewerten

Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass nahezu jeder vom Corona-Virus befallen werden kann. Über Altersgruppen, soziale Grenzen und Einkommensgruppen hinweg kann das Virus jeden Menschen befallen. Schutzmassnahmen wie Social Distancing, also Abstand halten, das Tragen von Mund-Nase-Masken und die Einhaltung einer guten Handhygiene könne zwar das Infektionsrisiko deutlich mindern, aber nicht ausschliessen.

Mit der statistischen Erhebung und Auswertung der Daten zum Verlauf der Corona-Pandemie und deren Ausbreitung sind bestimmte Risikogruppen definiert worden, deren Infektionsrisiko deutlich und messbar über dem Durchschnitt liegt. Zu den derzeit bekannten Risikogruppen gehören

  • grundsätzlich alle Personen im Alter ab 65 Jahren
  • Menschen mit Bluthochdruck
  • Erwachsene mit chronischen Atemwegserkrankungen
  • Diabetiker beider Stufen
  • Männer und Frauen mit Erkrankungen und Therapien, die mit einem geschwächten Immunsystem einhergehen
  • alle Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und
  • Krebspatienten.

Viele dieser Diagnosen treffen auch auf stark übergewichtige Menschen zu, die einem BMI von über 40 aufweisen und somit als stark fettleibig einzuordnen sind.

Adipositas und Corona bilden eine gefährliche Kombination

Interessant und zugleich besorgniserregend ist die Kombination von Fettleibigkeit und einer Infektion mit dem COVID-19-Virus. Immerhin geht eine chronisch Adipositas oftmals einher mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Schweratmigkeit, Diabetes, einem geschwächten Immunsystem, Herz-Kreislauf-Beschwerden und einer Lebensweise, die von wenig Bewegung an der frischen Luft begleitet wird.

In dieser Konstellation sind stark übergewichtige Menschen besonders häufig auch in den Risikogruppen für eine Corona-Infektion wiederzufinden. Das bedeutet, dass gerade deutlich adipöse Erwachsene einer substantiell grösseren Infektionsgefahr ausgesetzt sind.

Was wir Patienten mit Adipositas empfehlen

Im dargestellten gefährlichen Zusammenhang von Übergewicht und Corona-Infektionsgefahr empfehlen wir Menschen mit deutlichem Übergewicht eine begleitende Beratung und Betreuung durch einen Facharzt, beispielsweise durch die Mediziner für Übergewichtschirurgie in den Praxen der Swiss1Chirurgie und des Zentrum für Bariatrische Chirurgie (ZfbC). Hier ist man sich der gesamten Problematik des Übergewichts, besonders im Zusammenhang mit dem COVID19-Virus, bewusst und kann die entscheidenden Tipps geben.

Darüber hinaus ist den betroffenen Patienten zu raten, sich noch vor dem voraussichtlichen Eintreffen der zweiten Infektionswelle in eine Behandlung bei den Übergewichts-Zentren der Swiss1Chirurgie zu begeben. Neben der gründlichen Diagnose und Beratung zu individuellen Behandlungsoptionen bei krankhaftem Übergewicht bieten die Fachärzte der Swiss1Chirurgie und des ZfbC die umfassende Beratung zu Vorsorgemöglichkeiten Betroffener bezüglich einer möglichen Erkrankung mit COVID-19.

Änderung der Ernährungs- und Lebensweise steht im Fokus

Angesichts der besonderen Gefährdung übergewichtiger Personen mit einem BMI ab 40 wird dringend dazu geraten, die gesamte Ernährungs- und Lebensweise umgehend auf eine gesündere Option umzustellen. Was sich hier so einfach in Worte fassen lässt, stellt die meisten Betroffenen vor grosse Herausforderungen.

Deshalb ist eine fachärztliche Beratung und Betreuung nicht nur im Hinblick auf die Gefährdung durch den COVID19-Virus eine Option, die unbedingt genutzt werden sollte. Denn gerade übergewichtige Menschen weisen oftmals eine Häufung von Risikofaktoren auf, die sowohl eine Ansteckung mit dem Corona-Virus als auch einen vergleichsweise problematischeren Verlauf der Erkrankung begünstigen.

Auch unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie raten wir übergewichtigen Menschen dringlichst dazu, sich einer fachärztlichen Beratung, Behandlung und Betreuung beispielsweise in den Praxen für Übergewichtschirurgie der Swiss1Chirurgie zu unterziehen. Denn damit wird nicht nur das Risiko eines schweren Verlaufs einer COVID-19-Infektion wirksam begegnet, sondern auch ein erfolgversprechender erster Schritt in eine insgesamt gesündere Zukunft getan.

Adipositas Grad III als Risikofaktor für einen schwereren Verlauf von COVID-19

ist seit heute offiziell auf der Liste: Anhang 6 der COVID-Verordnung 2, Anpassung vom 14. Mai 2020, Punkt 7

Zur Liste

Mitteilung vom: Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG Direktionsbereich Öffentliche Gesundheit Sektion Prävention in der Gesundheitsversorgung

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Erfahrung und Professionalität sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit im Dienste der Patienten – AdipositasExpertenCenter

Informationen zum

Bern – Brig – Solothurn

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PD Dr. med. Rudolf Steffen
Facharzt für Chirurgie – speziell Bauchchirurgie

Erfahrung und Professionalität sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit im Dienste der Patienten

575-pd-dr-med-rudolf-steffen

PD Dr. med. Rudolf Steffen
Facharzt für Chirurgie – speziell Bauchchirurgie
30 Jahre technischer Fortschritt: Eine Revolution zum Wohle aller Beteiligten.

Werdegang

Credo

Viszeralchirurgie ist Teamwork!

Damit ich meine Ausbildung, meine Erfahrung und nicht zuletzt meine Begabung als Viszeralchirurg voll und mit Sicherheit nutzen kann, bin ich auf ein professionelles Umfeld angewiesen.

Für die einfachere Bauchchirurgie mag eine durchschnittliche personelle und technische Infrastruktur ausreichen. Die grosse Organchirurgie hingegen birgt Risiken, und die Wahrscheinlichkeit einer Komplikation steigt mit der Komplexität des Eingriffs.

In der Klinik Beau-Site wird uns alles geboten was wir für spezialisierte bauchchirurgische Eingriffe brauchen: Spitzen-Anästhesie und -Intensivpflege; technische Infrastruktur auf Universitätsniveau sowohl in OPs, im Röntgen, als auch in der Pflege. Rund um die Uhr Dienstleistung für Notfälle insbesondere auch Gastroenterologie.

Lückenlose Abdeckung während meiner Abwesenheiten durch die sechs anderen Bauchchirurgen. Dank freundschaftlichen Banden ist die fachliche und menschliche Kontinuität gewährleistet.

Zusammenfassend: Paradiesische Zustände!

Thank you for connecting with us. We will respond to you shortly.

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Das Adipositas-Experten-Center ist die zentrale Ansprechstelle für Patienten mit krankhaftem Übergewicht in der Schweiz. Als Experten-Center ergänzt die Swiss1Chirurgie und das Zentrum für Bariatrische Chirurgie das Adipositas-Experten-Center mit umfassende Leistungen in der Beratung, Diagnose und in der laporoskopischen Bauch-Chirurgie bei Übergewicht.

Zielstellung ist immer eine Wiederherstellung der Gesundheit der Patienten, bei denen eine Adipositas als Übergewicht mit Krankheitswert diagnostiziert wird. Dazu versammeln sich im Adipositas-Experten-Center die besten und erfahrensten Bauchchirurgen der Schweiz.

Im Film spricht der Spezialist PD Dr. med. Rudolf Steffen darüber, wie er selbst zur Bauch-Chirurgie kam, welche Schwerpunkte er in der chirurgischen Behandlung von Übergewichtsproblematiken sieht und mit welchen modernen medizinischen Ansätzen Adipositas behandelt werden kann.

Als Fach-Spezialist der Swiss1Chirurgie versteht sich Dr. med. Rudolf Steffen als ein Teil eines erfolgreichen Teams, das mit Dr. Jörg Zehetner und Dr. Alejandro Metzger einen absolut hohen Grad der Professionalisierung erreicht hat. Dieser Grad der Professionalisierung und der wissenschaftlichen Arbeit am krankhaften Übergewicht ist die wesentliche Grundlage dafür, dass Patienten mit krankhaftem Übergewicht im Adipositas-Experten-Center der Swiss1Chirurgie erfolgreich behandelt werden können.

Als wesentlichen Teil einer professionellen bariatrischen Behandlung versteht Dr. Rudolf Steffen neben der fachlichen Spezialisierung vor allem auch das perfekte Zusammenspiel von Chirurgie, Nachbehandlung (im Zentrum für Bariatrische Chirurgie) und professioneller Begleitung vor, während und nach dem operativen Eingriff. Immerhin stellt eine Übergewichts-Operation immer einen nicht unwesentlichen Eingriff dar, der sich nachhaltig auf die gesamte Lebensführung der Patienten auswirkt. Dafür braucht es neben der Professionalität und Erfahrung der Adipositas-Experten auch der Mitwirkung der Patienten, die aktiv in den Prozess der Behandlung einbezogen werden.

Die Spezialisierung der Fachärzte des Adipositas-Experten-Centers hebt die Swiss1Chirurgie deutlich von Anbietern ähnlicher medizinischer Leistungen ab. Das gibt den Patienten die Sicherheit, hier die beste Beratung, Behandlung, Betreuung und Kontrolle zu ihrer Problematik zu erhalten.

Im Video-Interview zeigt Dr. Rudolf Steffen auch, in welcher tatsächlichen Problemlage sich übergewichtige Patienten mit Krankheitswert befinden. So löst er das Märchen von gesunden Dicken auf und stellt klar dar, dass unterschieden werden muss zwischen Krankheiten aufgrund des Übergewichts und den Folgen eines operativen Eingriffs. Klar dabei ist, dass eine langfristige und nachhaltige Verbesserung des Gesundheitszustandes auch nach einer Bauchchirurgie nur dann erreicht werden kann, wenn die Patienten lebenslang an der Veränderung ihrer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten mitwirken. Ein operativer Eingriff allein kann nie die dauerhafte Lösung sein, wenn danach nicht anders gelebt wird. Das unterstreichen auch die Erfahrungen der Spezialisten im Adipositas-Experten-Center der Swiss1Chirurgie und des Zentrum für Bariatrische Chirurgie.

Im Fazit bleibt: Die Übergewichtschirurgie ist vor allem Teamwork, das von Spezialisten der unterschiedlichen beteiligten Fachbereiche ausgestaltet werden muss. Immer auch im Zusammenwirken mit den Patienten, die im Adipositas-Experten-Center genau die Spezialisten finden, die für die Lösung der Problematiken des krankhaften Übergewichts die ausgewiesenen und erfahrenen Experten sind. Und ganz wichtig ist immer der persönliche Kontakt, bei dem die Patienten ausnahmslos als Menschen zu sehen und in ihrer jeweiligen Problematik zu verstehen sind. Das wird in der modernen Medizin leider sehr oft vergessen, da sich viele Mediziner nur noch als eine Art hochspezialisierter Handwerker sehen. Der Fokus muss aber auf den Menschen liegen, immer.

Publikationen

Auswahl / Original Work

  1. Swedish adjustable gastric band (SAGB)-distal gastric bypass: a new variant of an old technique in the treatment of superobesity and failed band restriction.

    R. Steffen, F. Horber , P. Hauri. Obes Surg 1999;9:171-6.

  2. Treatment of morbid obesity with the Swedish Adjustable Gastric Band (SAGB): Complication rate during a 12-month follow-up period.

    Ph. Hauri, R. Steffen, Th. Ricklin, H. J. Riedtmann, P. Sendi, F.F. Horber. Surgery 2000;127:484-8.

  3. Conservative management of intragastric migration of a Swedish Adjustable Gastric Band: 4 cases of endoscopic retrieval.

    R. Baldinger, R. Muench, R. Steffen, Th.P. Ricklin, H. J. Riedtmann, F.F. Horber.

  4. Gastrointest Endosc

    2001; 53:98-101.

  5. Diät und Medikamente in der Behandlung der Adipositas.

    N. Potoczna, R. Steffen, Th. Ricklin, G. Piec, F.F. Horber.
    Aktuelle Medizin 2001;14:7-9.

  6. Aktuelle Entwicklungen in der Übergewichtschirurgie.

    R. Steffen, G. Piec, F.F. Horber.
    Aktuelle Medizin 2001; 14:10-2.

  7. Salvage of Swedish Adjustable Gastric Band (SAGB) after explantation of an infected port.

    R. Baldinger, R. Steffen, Th. P. Ricklin, F.F. Horber.
    Surgery 2002;131:350-1.

  8. Laparascopic adjustable gastric banding with duodenal switch.

    M. Gagner, R. Steffen, L. Biertho, F. Horber.
    Obes Surg 2003;13:444-9.

  9. Laparascopic Adjustable gastric banding: a five-year prospective study.

    R. Steffen, L. Biertho, Th. Ricklin, G. Piec, F.F. Horber.
    Obes Surg 2003;13:404-11.

  10. Effect of intermediate term weight loss on serum leptin levels and body composition. D. Infanger, R. Baldinger,

    R. Branson, Th. Barbier, R. Steffen, F.F. Horber.
    Obes Surg 2003;13:879-88.

  11. Laparoscopic gastric bypass versus laparascopic adjustable gastric banding: a comparative study of 1200 cases.

    L. Biertho, R. Steffen, T. Ricklin, F.F. Horber, A. Pomp, W.B. Inabnet, D. Herren, M. Gagner.J Am College of Surgeons 2003;197:536-44; Discussion 544-5.

  12. Übergewicht: Wann hilft (nur noch) die Chirurgie?

    N. Potoczna, G. Piec, T. Ricklin, R. Steffen, F.F. Horber. Kardiovaskuläre Medizin 2004;7:206-13.

  13. G-protein polymorphisms do not predict weight loss and improvement of hypertension in severely obese patients.

    N. Potoczna, M. Wertli, R. Steffen, T. Ricklin, K-U. Lentes,
    F.F. Horber. J Gastrointest Surg 2004;8:862-8.

  14. Gene variants and binge eating as predictors of comorbidity and outcome of treatment of severe obesity.

    N. Potoczna,R. Branson, J.G. Kral, G. Piec, R. Steffen, T. Ricklin, M.R. Hoehe,K-U. Lentes, F.F. Horber.J Gastrointest Surg 2004;8:971-82.

  15. Management of failed adjustable gastric banding.

    L. Biertho, R. Steffen, R. Branson, N. Potoczna, T. Ricklin,
    G. Piec, F.F. Horber. Surgery 2005;137:33-41.

  16. Salvage of gastric restriction following internal staple line dehiscence after vertical banded gastroplasty by insertion of an adjustable gastric band.

    M. Wenger, G. Piec, R. Branson, N. Potoczna, F.F. Horber, R. Steffen. Obesity Surgery 2005;15:216-22.

  17. Impact of age, sex and body mass index on treatment outcomes at four years after gastric banding.

    R. Branson, N. Potoczna, R. Brunote, G. Piec, T. Ricklin, R. Steffen, F.F. Horber. Obes Surg 2005;15:834-42.

  18. Magenbanding.

    R. Steffen, F.F. Horber. Aktuelle Medizin 1995;1:17-20.

  19. Swedish Adjustable Gastric Band (SAGB) in combination with antiobesity drug therapy.

    G. Piec, R. Baldinger, R. Steffen,Th. Ricklin, F.F. Horber. Digestive Surgery 2000;17:556-7.

  20. Preoperative Evaluation and selection of patients for bariatric surgery

    R. Baldinger, G. Piec, R. Steffen, Th.P. Ricklin,
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  21. Surgical procedures for severely obese patients: impact and long-term results.

    N. Potoczna, R. Steffen, F.F. Horber. Internist 2006;47:150-8.

  22. Inter-disciplinary European guidelines on surgery of severe obesity.

    Fried M, Hainer V, Basdevant A, Buchwald H, Deitel M, Finer N, Greve JW, Horber F, Mathus-Vliegen E, Scopinaro N, Steffen R, Tsigos C, Weiner R, Widhalm K. Int J Obes (Lond). 2007 Apr;31(4):569-77. Epub 2007 Feb 27.

  23. Bariatric Scientific Collaborative Group Expert Panel. Interdisciplinary European guidelines for surgery for severe (morbid) obesity.

    Fried M, Hainer V, Basdevant A, Buchwald H, Deitel M, Finer N, Greve JW, Horber F, Mathus-Vliegen E, Scopinaro N, Steffen R, Tsigos C, Weiner R, Widhalm K. Obes Surg. 2007 Feb;17(2):260-70.

  24. Laparoscopic resection of the oesophagus.

    R. Steffen, K. Zgraggen. 2007. Aktuelle Medizin 5-9

  25. Liver metatstasis of colorectal carcinomas: a chronic disease?

    Aktuelle Medizin, in press.

  26. Bowel Habits after bariatric surgery.

    N.Potoczna, R.Steffen, F.Horber et al. Obes Surg 2008 18(10) 1287-96

  27. Severe recurrent hypoglycaemia after bypass surgery.

    K. Zgraggen, R. Steffen, F. Horber et al. Obes surg 2008 18(8) 981-8

  28. Advances in Circular Stapling Techniques for Gastric Bypass: The Cicular Stapler Introducer.

    Steffen R, Guweidhi A et al. (epub ahead of print) Obes Surg, Jan 22 2009

  29. Successful Multi-Intervention Treatment of Severe Obesity: A 7-year Prospective Study with 96% Follow-up.

    Steffen R, Potoczna N, Horber F. Obes Surg Jan 2009, 19(1) 3-12

  30. The history and role of gastric banding.

    R. Steffen, Surg Obes Relat Dis 2008 4 (3 Suppl) S7-13.

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News

Swiss1Chirurgie informiert Patienten und Endokrinologen


Swiss1Chirurgie informiert Patienten und Endokrinologen

Neues Regelwerk für Übergewichtsoperationen Ab dem 01. Januar 2021 ist es möglich, bereits ab einem


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02 Januar 2021

01 Januar 2021

Nachsorge im Blickpunkt von Übergewichtsoperationen


Nachsorge im Blickpunkt von Übergewichtsoperationen

Interview mit Dr. Steffen, ZfbC In einem ausführlichen Interview bespricht Dr. Steffen vom Zentrum für


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Übergewichts-Patienten brauchen eine lange Nachbetreuung


Übergewichts-Patienten brauchen eine lange Nachbetreuung

  • 30 Dezember 2020
  • News

Swiss1Chirurgie bietet Nachbetreuung nach Übergewichts-Operation Aus der mehrjährigen Erfahrung heraus wissen die Spezialisten der Swiss1Chirurgie,


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30 Dezember 2020

15 Dezember 2020

Vor jeder Übergewichts-Operation erfahren was gemacht wird


Vor jeder Übergewichts-Operation erfahren was gemacht wird

  • 15 Dezember 2020
  • News

Bariatrisches Curriculum bereitet auf Übergewichtsoperation vor Mit dem neu geschaffenen Bariatrischen Curriculum bereiten das ZfbC,


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Eine Bedrohung für die Menschheit


Eine Bedrohung für die Menschheit

Krankhaftes Übergewicht nimmt weltweit rasant zu Direkt zum Selbsttest: https://ch.run/20sekunden Das Leben geht immer mit


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18 September 2020

20 August 2020

Medizinisches Fachwissen und Experten-Rat im Radio Bern1


Medizinisches Fachwissen und Experten-Rat im Radio Bern1

Die Menschen interessieren sich mehr für ihre Gesundheit und nutzen unterschiedliche Quellen, sich zu gesunder


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Prof. Dr. Jörg Zehetner betreut die Bergdorf-EM 2020


Prof. Dr. Jörg Zehetner betreut die Bergdorf-EM 2020

Dear patients and interested parties, dear newsletter subscribers,for the Soccer Bergdorf European Championship 2020 in


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17 Juni 2020

16 Mai 2020

Der COVID19-Virus und Übergewicht – eine gefährliche Kombination


Der COVID19-Virus und Übergewicht – eine gefährliche Kombination

Seit dem Jahresbeginn 2020, wahrscheinlich auch schon davor, grassiert in der gesamten Welt der als


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Erfahrung und Professionalität sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit im Dienste der Patienten – AdipositasExpertenCenter


Erfahrung und Professionalität sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit im Dienste der Patienten – AdipositasExpertenCenter

Informationen zum Bern – Brig – Solothurn adipositas-experten.center PD Dr. med. Rudolf Steffen Facharzt für


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27 April 2020

30 März 2020

Das erste Swiss1Chirurgie Magazin ist da


Das erste Swiss1Chirurgie Magazin ist da

Mit seinem ersten Magazin wendet sich die Swiss1Chirurgie an alle Patienten und Informationshungrige, die sich


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Das erste Swiss1Chirurgie Magazin ist da

Mit seinem ersten Magazin wendet sich die Swiss1Chirurgie an alle Patienten und Informationshungrige, die sich über die Themen krankhaftes Übergewicht oder über die Refluxerkrankung informieren möchten.

In interessanten Beiträgen arbeiten wir uns in diesen Themenbereichen nach vorn und vermitteln auch interessante Informationen zu unseren Praxen und zum Zentrum für bariatrische Chirurgie (ZfbC).

Mehr über das Magazin selbst und die Inhalte im Einzelnen erfahren Sie im ausführlichen Beitrag.

Das Magazin selbst können Sie in den Praxen der Swiss1Chirurgie als Druckexemplar abholen. Wer kein Exemplar mehr bekommen kann oder lieber online liest, erhält das Magazin über folgenden Link:

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und freuen uns auf Ihr Feedback oder ein persönliches Kennenlernen an einem unserer Standorte in Brig, Bern oder Solothurn.

Ihre Swiss1Chirurgie

Dr. Jörg Zehetner

Die erste Auflage des Magazins der Swiss1Chirurgie ist da. Ab sofort kann die Zeitschrift als Druckexemplar in unseren Praxen in Brig, Bern und Solothurn bezogen werden. Für alle, die das erste Swiss1Chirurgie Magazin lieber online lesen, steht dieses über die Swiss1Chirurgie App oder auf der Swiss1Chirurgie Webseite auch zum Download zur Verfügung.

Zu den Inhalten

Gern informieren wir Sie jetzt schon, quasi vorab, über die thematischen Schwerpunkte des Magazins in der Auflage März 2020.

Krankhaftes Übergewicht, ein Volksleiden

Ein Hauptschwerpunkt ist das krankhafte Übergewicht. Von der Stigmatisierung bis hin zu den Behandlungsmöglichkeiten erfahren Sie im Magazin vieles Wissenswertes, Neues, Interessantes und gerade auch für die Betroffenen Aufschlussreiches. Damit wollen wir nicht einfach nur wissenschaftliche Erkenntnisse verbreiten, sondern vor allem den individuellen Weg zur Veränderung aufzeigen. In leicht verständlicher und dennoch korrekter Form.

Dazu haben wir uns im Magazin mit unterschiedlichen Beiträgen, Statements, Berichten und Erfahrungsberichten dem immer noch sehr schwierigen Thema angenähert. Wir hoffen, dass gerade übergewichtigen Menschen damit ein neuer Weg geebnet ist, sich zu informieren und schlussendlich die richtigen Schritte zur Behandlung des krankhaften Übergewichts zu gehen.

An dieser Stelle dürften insbesondere auch die Berichte von und über Sina Gossweiler, in der Musikszene auch als Sina Lark bekannt, von Interesse sein. Die junge Frau ist nicht nur aus der Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bekannt, sondern kämpft seit langem auch schon gegen das krankhafte Übergewicht. Offensichtlich mit Erfolg.

Reflux – Wenn saures Aufstossen zur Qual wird

Ein weiterer Themenschwerpunkt im ersten Magazin der Swiss1Chirurgie ist die Refluxerkrankung. Andauerndes, chronisches saures Aufstossen ist nicht nur unangenehm und lästig, es kann durchaus auch einen echten Krankheitswert haben. Gerade dann, wenn durch die ständige Konfrontation mit der Magensäure die Speiseröhre angegriffen wird. Folgeerscheinungen können bis hin zum Speiseröhrenkrebs reichen.

Hier nutzen wir auch die Möglichkeit, unterschiedliche medizinische und operative Verfahren zur Behandlung der Refluxkrankheit etwas detaillierter darzustellen.

Unsere Standorte im Porträt

Das Magazin der Swiss1Chirurgie eröffnet uns in der ersten Ausgabe auch die Möglichkeit, unsere Standorte in Brig, Solothurn und Bern etwas näher vorzustellen. So erfahren Sie nicht nur Interessantes über die Praxen selbst, sondern auch über die Mediziner, die dort Tag für Tag für Sie bereitstehen.

Dabei stellen wir auch das Zentrum für bariatrische Chirurgie Bern (ZfbC) mit in den Fokus und zeigen Ihnen, wie gerade dort die wissenschaftliche Arbeit weiterentwickelt wird. Eine Anzahl unterschiedlicher Facharbeiten und die Unterstützung der bariatrischen Chirurgie weltweit zeigt, mit welcher Kompetenz dieses Zentrum ausgestattet ist.

Neue App macht Zugang zu medizinischen Fachleistungen greifbarer

Gern stellen wir Ihnen auch die neuen Swiss1Chirurgie App vor. Viele kennen diese bereits und nutzen sie vielleicht auch, um damit auch diesen Beitrag zu lesen. Wer die neue Swiss1Chirurgie App noch nicht kennt, wird hier ausdrücklich zum kostenfreien Download und zur Nutzung eingeladen.

Viele Informationen, der direkte Draht zum Fachmediziner und die Betreuung vor, während und nach der Behandlung sind nur ein Ausschnitt aus vielen Vorteilen, die sich Ihnen mit der Swiss1Chirurgie App erschliessen.

Nutzen Sie die Möglichkeit und holen Sie sich Ihr Druckexemplar des Magazins der Swiss1Chirurgie einfach in der Praxis ab oder laden Sie sich die online Version auf Ihr Gerät.

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen

Ihre Swiss1Chirurgie
Dr. Jörg Zehetner

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Praxismitteilung – COVID-19-Verordnung

Aufgrund der COVID-19-Verordnung des Bundesrates werden wir unseren regulären Sprechstundenbetrieb auf telefonische Sprechstunden reduzieren müssen, in der Praxis sehen wir nur mehr dringliche nicht aufschiebbare Patientenanliegen und Notfälle. Weiters müssen alle „Wahleingriffe“ verschoben werden. Bei dringlichen Fragen stehen wir Ihnen weiterhin zur Verfügung und sind telefonisch erreichbar. T +41 (0)31 312 61 12 – praxis.zehetner@hirslanden.ch

Einstufung Risikopatienten – Coronavirus (COVID-19)

Wir möchten Sie informieren, dass Patienten mit einem bariatrischen Eingriff (Übergewichtsoperation) nicht grundsätzlich als Risikopatienten eingestuft werden.

Wir verweisen hier auf die Weisungen des BAG. Besonders gefährdete Menschen:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/besonders-gefaehrdete-menschen.html

Dr. med. Jörg Zehetner
Professor (USC)
MMM, FACS, FEBS (hon.)

PD Dr. med. Rudolf Steffen
Facharzt FMH für Chirurgie

Dr. med. Alejandro Metzger
Facharzt für Chirurgie FMH

Schänzlihalde 1
CH-3013 Bern

T +41 (0)31 312 61 12
F +41 (0)31 312 61 11

swiss1chirurgie Bern
Schänzlihalde 1
CH-3013 Bern

swiss1chirurgie Solothurn
Hauptbahnhofstrasse 2
CH-4500 Solothurn

swiss1chirurgie Brig
Bahnhofstrasse 1
CH-3900 Brig

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Am 04. März ist World Obesity Day (Welt-Adipositas-Tag)

Immer Anfang März gibt es einen Tag, der als World Obesity Day sich dem Thema Übergewicht widmet. Sicherlich ist das für die Betroffenen kein Feiertag, aber immerhin der Tag, an dem ein guter Grund besteht, über Übergewicht allgemein und die damit verbundene Stigmatisierung besonders nachzudenken.

Dieses Jahr ist der Fokus „Übergewicht bei Männern“. Dies kann nicht einfach als „Fresssucht“ oder „Selbstvergessenheit“ eingeordnet werden. Das Übergewicht bei Männern hat ebenso viele Ursachen wie Erscheinungsformen. In erster Linie betrifft es Männer ab dem mittleren Alter, die sich (ähnlich wie Frauen) in einer besonderen Art der Stoffwechselveränderung befinden.

Gerade im zunehmenden Alter strebt der Körper aus entwicklungsphysiologischen Gründen danach, Nahrungsreserven gewisser massen als Fettreserven zu speichern, um für eventuelle Engpässe vorzusorgen. Besonders bei Männern, die aufgrund ihrer Berufstätigkeit oder eingeschränkter Bewegung weniger Kalorien verbrauchen als sie aufnehmen, führt das schnell zu unerwünschtem Übergewicht. Dabei spielen vor allem organische Prozesse eine wichtige Rolle, die sich nicht so einfach „ausschalten“ lassen.

In einem speziellen Video habe ich mich persönlich der Wichtigkeit des World Obesity Day angenommen. Auch aus dem Grund, dass Übergewicht mittlerweile weltweit häufiger zu verzeichnen ist als Unterernährung. Das eigentliche Problem ist überwiegend in den westlichen Industrieländern zu beobachten, da es gerade hier ein immer grösser werdendes Überangebot von Nahrungsmitteln – dies praktisch zu jeder Zeit – gibt.

Die Übergewichtsrate liegt beispielsweise in den USA bei um die 35-40 Prozent der Bevölkerung, was eine nicht zu unterschätzende Tatsache ist. Das bedeutet ein Übergewicht von mindestens 20 Kilogramm, oder ein BMI von 30 oder mehr. Das ist auch trotz der chirurgischen Eingriffsmöglichkeiten so, wobei gerade diese Methoden mittlerweile als sehr sicher und erfolgreich einzuordnen sind. Dennoch ist die Rate der operativen notwendigen Eingriffe in diesem speziellen Bereich viel zu niedrig.

Am World Obesity Day geht es nicht einfach nur darum, die Bevölkerung und die Fachkollegen entsprechend zu informieren. Vielmehr sehe ich es als wichtig, über die modernen Behandlungsmöglichkeiten der bariatrischen Chirurgie aufzuklären. Dabei geht es in erster Linie immer darum, den Patienten entsprechend ihrer individuellen Ausgangslage zu helfen.

Information zum Thema Adipositas

Verstehen muss man, dass Übergewicht immer auch mit Begleiterkrankungen verbunden ist. Diabetes, Bluthochdruck, Schlafapnoe, zu hohe Cholesterinwerte – all das manifestiert sich im Umfeld des Übergewichts. Aber es gibt auch noch einen anderen Aspekt, der sich besonders in den letzten Jahren herauskristallisiert hat. Dabei geht es darum, dass Menschen mit Übergewicht einfach stigmatisiert werden. In der Schule, im Berufsleben und bis in das ganz private Dasein hinein werden übergewichtige Menschen als faul, fett, verfressen, unachtsam und bewegungsfaul beschrieben. Das setzt den Betroffenen zusätzlich zu und hilft nicht, die Problematik gezielt und bewusst anzugehen. Dabei ist deutliches Übergewicht seit spätestens 2013 als Krankheit definiert. Damit reiht sich krankhaftes Übergewicht ein mit solchen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder vielen andere chronische Krankheiten.

Die Stigmatisierung von Übergewicht ist für die Patienten äusserst gefährlich, da diese sich dann zurückziehen und ihre eigentliche Problematik nicht gezielt und aktiv angehen können. Dabei ist eine professionelle Behandlung, Beratung und Begleitung der sicherste Weg aus dem Übergewicht.

World Obesity Day kann helfen, Vorurteile abzubauen

Jeder ist gefordert, sich in seinem Kontakt mit krankhaft übergewichtigen Menschen sowohl in der Wortwahl als auch im Verhalten etwas zurückzunehmen. Dazu kann der World Obesity Day ein besseres Bewusstsein schaffen. Dabei sollte man die Problematik eben nicht nur an diesem Tag im Jahr thematisieren. Aber ein solcher Tag kann helfen mehr Sensibilität für die Probleme der übergewichtigen Menschen zu schaffen, anstatt diese mit Stigmatisierung und Abwertung weiter ihrem Schicksal zu überlassen.

Warum speziell „Männer mit Übergewicht“?

Ja, auch Frauen leiden unter dem krankhaften Übergewicht. Männer tun das aber auf eine besondere Weise. Bei Frauen gibt es mittlerweile die „Curvy Models“, bei Männern nicht. Und Männer neigen von Natur aus schon dazu, die etwas grösseren Portionen zu essen, auch wenn das allmählich rückläufig zu sein scheint. Das Weltbild war und ist eben auch so gestrickt, dass ein Bauch immer auch unterbewusst mit Wohlstand verbunden wird. Auch in den modernen Industriegesellschaften. Die Gefahren sind zwar meist bewusst, werden aber erst dann realisiert, wenn sie tatsächlich da sind.

Dazu kommt, dass Männer spätestens ab einer gewissen Lebensphase nicht diesen besonderen Blick auf ihr Äusseres haben, wie dieser vielen Frauen eigen ist. Das eigentliche Problem wird nicht oder erst sehr spät erkannt und dann gern auch als naturgegeben hingenommen. So bleibt der Weg zum Arzt aus und der Übergewichtschirurg ist für viele Betroffene eine fremde Grösse. Deshalb müssen gerade Männer sensibilisiert werden, sich dieser Problematik aktiv zu stellen. Der World Obesity Day bietet dazu eine hervorragende Möglichkeit.

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