Der COVID19-Virus und Übergewicht – eine gefährliche Kombination

Seit dem Jahresbeginn 2020, wahrscheinlich auch schon davor, grassiert in der gesamten Welt der als gefährlich einzuschätzende COVID-19-Virus. Die unter dem Sammelbegriff Corona-Krise zusammengefasste Pandemie-Entwicklung hat weitreichende Folgen für das gesamte Leben in der Welt – auch in der Schweiz. Selbst wenn die Infektionszahlen und die Anzahl der durch COVID-19 hervorgerufenen Todesfälle derzeit rückläufig sind, ist das Virus nicht weg. Es ist noch da. Und in vielen Ländern besteht und wächst die Befürchtung, dass spätestens im Herbst mit einer zweiten hohen Infektionswelle zu rechnen sei.

Risikogruppen richtig bewerten

Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass nahezu jeder vom Corona-Virus befallen werden kann. Über Altersgruppen, soziale Grenzen und Einkommensgruppen hinweg kann das Virus jeden Menschen befallen. Schutzmassnahmen wie Social Distancing, also Abstand halten, das Tragen von Mund-Nase-Masken und die Einhaltung einer guten Handhygiene könne zwar das Infektionsrisiko deutlich mindern, aber nicht ausschliessen.

Mit der statistischen Erhebung und Auswertung der Daten zum Verlauf der Corona-Pandemie und deren Ausbreitung sind bestimmte Risikogruppen definiert worden, deren Infektionsrisiko deutlich und messbar über dem Durchschnitt liegt. Zu den derzeit bekannten Risikogruppen gehören

  • grundsätzlich alle Personen im Alter ab 65 Jahren
  • Menschen mit Bluthochdruck
  • Erwachsene mit chronischen Atemwegserkrankungen
  • Diabetiker beider Stufen
  • Männer und Frauen mit Erkrankungen und Therapien, die mit einem geschwächten Immunsystem einhergehen
  • alle Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und
  • Krebspatienten.

Viele dieser Diagnosen treffen auch auf stark übergewichtige Menschen zu, die einem BMI von über 40 aufweisen und somit als stark fettleibig einzuordnen sind.

Adipositas und Corona bilden eine gefährliche Kombination

Interessant und zugleich besorgniserregend ist die Kombination von Fettleibigkeit und einer Infektion mit dem COVID-19-Virus. Immerhin geht eine chronisch Adipositas oftmals einher mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Schweratmigkeit, Diabetes, einem geschwächten Immunsystem, Herz-Kreislauf-Beschwerden und einer Lebensweise, die von wenig Bewegung an der frischen Luft begleitet wird.

In dieser Konstellation sind stark übergewichtige Menschen besonders häufig auch in den Risikogruppen für eine Corona-Infektion wiederzufinden. Das bedeutet, dass gerade deutlich adipöse Erwachsene einer substantiell grösseren Infektionsgefahr ausgesetzt sind.

Was wir Patienten mit Adipositas empfehlen

Im dargestellten gefährlichen Zusammenhang von Übergewicht und Corona-Infektionsgefahr empfehlen wir Menschen mit deutlichem Übergewicht eine begleitende Beratung und Betreuung durch einen Facharzt, beispielsweise durch die Mediziner für Übergewichtschirurgie in den Praxen der Swiss1Chirurgie und des Zentrum für Bariatrische Chirurgie (ZfbC). Hier ist man sich der gesamten Problematik des Übergewichts, besonders im Zusammenhang mit dem COVID19-Virus, bewusst und kann die entscheidenden Tipps geben.

Darüber hinaus ist den betroffenen Patienten zu raten, sich noch vor dem voraussichtlichen Eintreffen der zweiten Infektionswelle in eine Behandlung bei den Übergewichts-Zentren der Swiss1Chirurgie zu begeben. Neben der gründlichen Diagnose und Beratung zu individuellen Behandlungsoptionen bei krankhaftem Übergewicht bieten die Fachärzte der Swiss1Chirurgie und des ZfbC die umfassende Beratung zu Vorsorgemöglichkeiten Betroffener bezüglich einer möglichen Erkrankung mit COVID-19.

Änderung der Ernährungs- und Lebensweise steht im Fokus

Angesichts der besonderen Gefährdung übergewichtiger Personen mit einem BMI ab 40 wird dringend dazu geraten, die gesamte Ernährungs- und Lebensweise umgehend auf eine gesündere Option umzustellen. Was sich hier so einfach in Worte fassen lässt, stellt die meisten Betroffenen vor grosse Herausforderungen.

Deshalb ist eine fachärztliche Beratung und Betreuung nicht nur im Hinblick auf die Gefährdung durch den COVID19-Virus eine Option, die unbedingt genutzt werden sollte. Denn gerade übergewichtige Menschen weisen oftmals eine Häufung von Risikofaktoren auf, die sowohl eine Ansteckung mit dem Corona-Virus als auch einen vergleichsweise problematischeren Verlauf der Erkrankung begünstigen.

Auch unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie raten wir übergewichtigen Menschen dringlichst dazu, sich einer fachärztlichen Beratung, Behandlung und Betreuung beispielsweise in den Praxen für Übergewichtschirurgie der Swiss1Chirurgie zu unterziehen. Denn damit wird nicht nur das Risiko eines schweren Verlaufs einer COVID-19-Infektion wirksam begegnet, sondern auch ein erfolgversprechender erster Schritt in eine insgesamt gesündere Zukunft getan.

Adipositas Grad III als Risikofaktor für einen schwereren Verlauf von COVID-19

ist seit heute offiziell auf der Liste: Anhang 6 der COVID-Verordnung 2, Anpassung vom 14. Mai 2020, Punkt 7

Zur Liste

Mitteilung vom: Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG Direktionsbereich Öffentliche Gesundheit Sektion Prävention in der Gesundheitsversorgung

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Erfahrung und Professionalität sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit im Dienste der Patienten – AdipositasExpertenCenter

Informationen zum

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PD Dr. med. Rudolf Steffen
Facharzt für Chirurgie – speziell Bauchchirurgie

Erfahrung und Professionalität sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit im Dienste der Patienten

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PD Dr. med. Rudolf Steffen
Facharzt für Chirurgie – speziell Bauchchirurgie
30 Jahre technischer Fortschritt: Eine Revolution zum Wohle aller Beteiligten.

Werdegang

Credo

Viszeralchirurgie ist Teamwork!

Damit ich meine Ausbildung, meine Erfahrung und nicht zuletzt meine Begabung als Viszeralchirurg voll und mit Sicherheit nutzen kann, bin ich auf ein professionelles Umfeld angewiesen.

Für die einfachere Bauchchirurgie mag eine durchschnittliche personelle und technische Infrastruktur ausreichen. Die grosse Organchirurgie hingegen birgt Risiken, und die Wahrscheinlichkeit einer Komplikation steigt mit der Komplexität des Eingriffs.

In der Klinik Beau-Site wird uns alles geboten was wir für spezialisierte bauchchirurgische Eingriffe brauchen: Spitzen-Anästhesie und -Intensivpflege; technische Infrastruktur auf Universitätsniveau sowohl in OPs, im Röntgen, als auch in der Pflege. Rund um die Uhr Dienstleistung für Notfälle insbesondere auch Gastroenterologie.

Lückenlose Abdeckung während meiner Abwesenheiten durch die sechs anderen Bauchchirurgen. Dank freundschaftlichen Banden ist die fachliche und menschliche Kontinuität gewährleistet.

Zusammenfassend: Paradiesische Zustände!

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Das Adipositas-Experten-Center ist die zentrale Ansprechstelle für Patienten mit krankhaftem Übergewicht in der Schweiz. Als Experten-Center ergänzt die Swiss1Chirurgie und das Zentrum für Bariatrische Chirurgie das Adipositas-Experten-Center mit umfassende Leistungen in der Beratung, Diagnose und in der laporoskopischen Bauch-Chirurgie bei Übergewicht.

Zielstellung ist immer eine Wiederherstellung der Gesundheit der Patienten, bei denen eine Adipositas als Übergewicht mit Krankheitswert diagnostiziert wird. Dazu versammeln sich im Adipositas-Experten-Center die besten und erfahrensten Bauchchirurgen der Schweiz.

Im Film spricht der Spezialist PD Dr. med. Rudolf Steffen darüber, wie er selbst zur Bauch-Chirurgie kam, welche Schwerpunkte er in der chirurgischen Behandlung von Übergewichtsproblematiken sieht und mit welchen modernen medizinischen Ansätzen Adipositas behandelt werden kann.

Als Fach-Spezialist der Swiss1Chirurgie versteht sich Dr. med. Rudolf Steffen als ein Teil eines erfolgreichen Teams, das mit Dr. Jörg Zehetner und Dr. Alejandro Metzger einen absolut hohen Grad der Professionalisierung erreicht hat. Dieser Grad der Professionalisierung und der wissenschaftlichen Arbeit am krankhaften Übergewicht ist die wesentliche Grundlage dafür, dass Patienten mit krankhaftem Übergewicht im Adipositas-Experten-Center der Swiss1Chirurgie erfolgreich behandelt werden können.

Als wesentlichen Teil einer professionellen bariatrischen Behandlung versteht Dr. Rudolf Steffen neben der fachlichen Spezialisierung vor allem auch das perfekte Zusammenspiel von Chirurgie, Nachbehandlung (im Zentrum für Bariatrische Chirurgie) und professioneller Begleitung vor, während und nach dem operativen Eingriff. Immerhin stellt eine Übergewichts-Operation immer einen nicht unwesentlichen Eingriff dar, der sich nachhaltig auf die gesamte Lebensführung der Patienten auswirkt. Dafür braucht es neben der Professionalität und Erfahrung der Adipositas-Experten auch der Mitwirkung der Patienten, die aktiv in den Prozess der Behandlung einbezogen werden.

Die Spezialisierung der Fachärzte des Adipositas-Experten-Centers hebt die Swiss1Chirurgie deutlich von Anbietern ähnlicher medizinischer Leistungen ab. Das gibt den Patienten die Sicherheit, hier die beste Beratung, Behandlung, Betreuung und Kontrolle zu ihrer Problematik zu erhalten.

Im Video-Interview zeigt Dr. Rudolf Steffen auch, in welcher tatsächlichen Problemlage sich übergewichtige Patienten mit Krankheitswert befinden. So löst er das Märchen von gesunden Dicken auf und stellt klar dar, dass unterschieden werden muss zwischen Krankheiten aufgrund des Übergewichts und den Folgen eines operativen Eingriffs. Klar dabei ist, dass eine langfristige und nachhaltige Verbesserung des Gesundheitszustandes auch nach einer Bauchchirurgie nur dann erreicht werden kann, wenn die Patienten lebenslang an der Veränderung ihrer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten mitwirken. Ein operativer Eingriff allein kann nie die dauerhafte Lösung sein, wenn danach nicht anders gelebt wird. Das unterstreichen auch die Erfahrungen der Spezialisten im Adipositas-Experten-Center der Swiss1Chirurgie und des Zentrum für Bariatrische Chirurgie.

Im Fazit bleibt: Die Übergewichtschirurgie ist vor allem Teamwork, das von Spezialisten der unterschiedlichen beteiligten Fachbereiche ausgestaltet werden muss. Immer auch im Zusammenwirken mit den Patienten, die im Adipositas-Experten-Center genau die Spezialisten finden, die für die Lösung der Problematiken des krankhaften Übergewichts die ausgewiesenen und erfahrenen Experten sind. Und ganz wichtig ist immer der persönliche Kontakt, bei dem die Patienten ausnahmslos als Menschen zu sehen und in ihrer jeweiligen Problematik zu verstehen sind. Das wird in der modernen Medizin leider sehr oft vergessen, da sich viele Mediziner nur noch als eine Art hochspezialisierter Handwerker sehen. Der Fokus muss aber auf den Menschen liegen, immer.

Publikationen

Auswahl / Original Work

  1. Swedish adjustable gastric band (SAGB)-distal gastric bypass: a new variant of an old technique in the treatment of superobesity and failed band restriction.

    R. Steffen, F. Horber , P. Hauri. Obes Surg 1999;9:171-6.

  2. Treatment of morbid obesity with the Swedish Adjustable Gastric Band (SAGB): Complication rate during a 12-month follow-up period.

    Ph. Hauri, R. Steffen, Th. Ricklin, H. J. Riedtmann, P. Sendi, F.F. Horber. Surgery 2000;127:484-8.

  3. Conservative management of intragastric migration of a Swedish Adjustable Gastric Band: 4 cases of endoscopic retrieval.

    R. Baldinger, R. Muench, R. Steffen, Th.P. Ricklin, H. J. Riedtmann, F.F. Horber.

  4. Gastrointest Endosc

    2001; 53:98-101.

  5. Diät und Medikamente in der Behandlung der Adipositas.

    N. Potoczna, R. Steffen, Th. Ricklin, G. Piec, F.F. Horber.
    Aktuelle Medizin 2001;14:7-9.

  6. Aktuelle Entwicklungen in der Übergewichtschirurgie.

    R. Steffen, G. Piec, F.F. Horber.
    Aktuelle Medizin 2001; 14:10-2.

  7. Salvage of Swedish Adjustable Gastric Band (SAGB) after explantation of an infected port.

    R. Baldinger, R. Steffen, Th. P. Ricklin, F.F. Horber.
    Surgery 2002;131:350-1.

  8. Laparascopic adjustable gastric banding with duodenal switch.

    M. Gagner, R. Steffen, L. Biertho, F. Horber.
    Obes Surg 2003;13:444-9.

  9. Laparascopic Adjustable gastric banding: a five-year prospective study.

    R. Steffen, L. Biertho, Th. Ricklin, G. Piec, F.F. Horber.
    Obes Surg 2003;13:404-11.

  10. Effect of intermediate term weight loss on serum leptin levels and body composition. D. Infanger, R. Baldinger,

    R. Branson, Th. Barbier, R. Steffen, F.F. Horber.
    Obes Surg 2003;13:879-88.

  11. Laparoscopic gastric bypass versus laparascopic adjustable gastric banding: a comparative study of 1200 cases.

    L. Biertho, R. Steffen, T. Ricklin, F.F. Horber, A. Pomp, W.B. Inabnet, D. Herren, M. Gagner.J Am College of Surgeons 2003;197:536-44; Discussion 544-5.

  12. Übergewicht: Wann hilft (nur noch) die Chirurgie?

    N. Potoczna, G. Piec, T. Ricklin, R. Steffen, F.F. Horber. Kardiovaskuläre Medizin 2004;7:206-13.

  13. G-protein polymorphisms do not predict weight loss and improvement of hypertension in severely obese patients.

    N. Potoczna, M. Wertli, R. Steffen, T. Ricklin, K-U. Lentes,
    F.F. Horber. J Gastrointest Surg 2004;8:862-8.

  14. Gene variants and binge eating as predictors of comorbidity and outcome of treatment of severe obesity.

    N. Potoczna,R. Branson, J.G. Kral, G. Piec, R. Steffen, T. Ricklin, M.R. Hoehe,K-U. Lentes, F.F. Horber.J Gastrointest Surg 2004;8:971-82.

  15. Management of failed adjustable gastric banding.

    L. Biertho, R. Steffen, R. Branson, N. Potoczna, T. Ricklin,
    G. Piec, F.F. Horber. Surgery 2005;137:33-41.

  16. Salvage of gastric restriction following internal staple line dehiscence after vertical banded gastroplasty by insertion of an adjustable gastric band.

    M. Wenger, G. Piec, R. Branson, N. Potoczna, F.F. Horber, R. Steffen. Obesity Surgery 2005;15:216-22.

  17. Impact of age, sex and body mass index on treatment outcomes at four years after gastric banding.

    R. Branson, N. Potoczna, R. Brunote, G. Piec, T. Ricklin, R. Steffen, F.F. Horber. Obes Surg 2005;15:834-42.

  18. Magenbanding.

    R. Steffen, F.F. Horber. Aktuelle Medizin 1995;1:17-20.

  19. Swedish Adjustable Gastric Band (SAGB) in combination with antiobesity drug therapy.

    G. Piec, R. Baldinger, R. Steffen,Th. Ricklin, F.F. Horber. Digestive Surgery 2000;17:556-7.

  20. Preoperative Evaluation and selection of patients for bariatric surgery

    R. Baldinger, G. Piec, R. Steffen, Th.P. Ricklin,
    F.F. Horber. Digestive Surgery 2000;17:558-9.

  21. Surgical procedures for severely obese patients: impact and long-term results.

    N. Potoczna, R. Steffen, F.F. Horber. Internist 2006;47:150-8.

  22. Inter-disciplinary European guidelines on surgery of severe obesity.

    Fried M, Hainer V, Basdevant A, Buchwald H, Deitel M, Finer N, Greve JW, Horber F, Mathus-Vliegen E, Scopinaro N, Steffen R, Tsigos C, Weiner R, Widhalm K. Int J Obes (Lond). 2007 Apr;31(4):569-77. Epub 2007 Feb 27.

  23. Bariatric Scientific Collaborative Group Expert Panel. Interdisciplinary European guidelines for surgery for severe (morbid) obesity.

    Fried M, Hainer V, Basdevant A, Buchwald H, Deitel M, Finer N, Greve JW, Horber F, Mathus-Vliegen E, Scopinaro N, Steffen R, Tsigos C, Weiner R, Widhalm K. Obes Surg. 2007 Feb;17(2):260-70.

  24. Laparoscopic resection of the oesophagus.

    R. Steffen, K. Zgraggen. 2007. Aktuelle Medizin 5-9

  25. Liver metatstasis of colorectal carcinomas: a chronic disease?

    Aktuelle Medizin, in press.

  26. Bowel Habits after bariatric surgery.

    N.Potoczna, R.Steffen, F.Horber et al. Obes Surg 2008 18(10) 1287-96

  27. Severe recurrent hypoglycaemia after bypass surgery.

    K. Zgraggen, R. Steffen, F. Horber et al. Obes surg 2008 18(8) 981-8

  28. Advances in Circular Stapling Techniques for Gastric Bypass: The Cicular Stapler Introducer.

    Steffen R, Guweidhi A et al. (epub ahead of print) Obes Surg, Jan 22 2009

  29. Successful Multi-Intervention Treatment of Severe Obesity: A 7-year Prospective Study with 96% Follow-up.

    Steffen R, Potoczna N, Horber F. Obes Surg Jan 2009, 19(1) 3-12

  30. The history and role of gastric banding.

    R. Steffen, Surg Obes Relat Dis 2008 4 (3 Suppl) S7-13.

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News

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Neues Regelwerk für Übergewichtsoperationen Ab dem 01. Januar 2021 ist es möglich, bereits ab einem


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30 Dezember 2020

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18 September 2020

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17 Juni 2020

16 Mai 2020

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Erfahrung und Professionalität sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit im Dienste der Patienten – AdipositasExpertenCenter


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27 April 2020

30 März 2020

Das erste Swiss1Chirurgie Magazin ist da


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Mit seinem ersten Magazin wendet sich die Swiss1Chirurgie an alle Patienten und Informationshungrige, die sich


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Das erste Swiss1Chirurgie Magazin ist da

Mit seinem ersten Magazin wendet sich die Swiss1Chirurgie an alle Patienten und Informationshungrige, die sich über die Themen krankhaftes Übergewicht oder über die Refluxerkrankung informieren möchten.

In interessanten Beiträgen arbeiten wir uns in diesen Themenbereichen nach vorn und vermitteln auch interessante Informationen zu unseren Praxen und zum Zentrum für bariatrische Chirurgie (ZfbC).

Mehr über das Magazin selbst und die Inhalte im Einzelnen erfahren Sie im ausführlichen Beitrag.

Das Magazin selbst können Sie in den Praxen der Swiss1Chirurgie als Druckexemplar abholen. Wer kein Exemplar mehr bekommen kann oder lieber online liest, erhält das Magazin über folgenden Link:

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und freuen uns auf Ihr Feedback oder ein persönliches Kennenlernen an einem unserer Standorte in Brig, Bern oder Solothurn.

Ihre Swiss1Chirurgie

Dr. Jörg Zehetner

Die erste Auflage des Magazins der Swiss1Chirurgie ist da. Ab sofort kann die Zeitschrift als Druckexemplar in unseren Praxen in Brig, Bern und Solothurn bezogen werden. Für alle, die das erste Swiss1Chirurgie Magazin lieber online lesen, steht dieses über die Swiss1Chirurgie App oder auf der Swiss1Chirurgie Webseite auch zum Download zur Verfügung.

Zu den Inhalten

Gern informieren wir Sie jetzt schon, quasi vorab, über die thematischen Schwerpunkte des Magazins in der Auflage März 2020.

Krankhaftes Übergewicht, ein Volksleiden

Ein Hauptschwerpunkt ist das krankhafte Übergewicht. Von der Stigmatisierung bis hin zu den Behandlungsmöglichkeiten erfahren Sie im Magazin vieles Wissenswertes, Neues, Interessantes und gerade auch für die Betroffenen Aufschlussreiches. Damit wollen wir nicht einfach nur wissenschaftliche Erkenntnisse verbreiten, sondern vor allem den individuellen Weg zur Veränderung aufzeigen. In leicht verständlicher und dennoch korrekter Form.

Dazu haben wir uns im Magazin mit unterschiedlichen Beiträgen, Statements, Berichten und Erfahrungsberichten dem immer noch sehr schwierigen Thema angenähert. Wir hoffen, dass gerade übergewichtigen Menschen damit ein neuer Weg geebnet ist, sich zu informieren und schlussendlich die richtigen Schritte zur Behandlung des krankhaften Übergewichts zu gehen.

An dieser Stelle dürften insbesondere auch die Berichte von und über Sina Gossweiler, in der Musikszene auch als Sina Lark bekannt, von Interesse sein. Die junge Frau ist nicht nur aus der Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bekannt, sondern kämpft seit langem auch schon gegen das krankhafte Übergewicht. Offensichtlich mit Erfolg.

Reflux – Wenn saures Aufstossen zur Qual wird

Ein weiterer Themenschwerpunkt im ersten Magazin der Swiss1Chirurgie ist die Refluxerkrankung. Andauerndes, chronisches saures Aufstossen ist nicht nur unangenehm und lästig, es kann durchaus auch einen echten Krankheitswert haben. Gerade dann, wenn durch die ständige Konfrontation mit der Magensäure die Speiseröhre angegriffen wird. Folgeerscheinungen können bis hin zum Speiseröhrenkrebs reichen.

Hier nutzen wir auch die Möglichkeit, unterschiedliche medizinische und operative Verfahren zur Behandlung der Refluxkrankheit etwas detaillierter darzustellen.

Unsere Standorte im Porträt

Das Magazin der Swiss1Chirurgie eröffnet uns in der ersten Ausgabe auch die Möglichkeit, unsere Standorte in Brig, Solothurn und Bern etwas näher vorzustellen. So erfahren Sie nicht nur Interessantes über die Praxen selbst, sondern auch über die Mediziner, die dort Tag für Tag für Sie bereitstehen.

Dabei stellen wir auch das Zentrum für bariatrische Chirurgie Bern (ZfbC) mit in den Fokus und zeigen Ihnen, wie gerade dort die wissenschaftliche Arbeit weiterentwickelt wird. Eine Anzahl unterschiedlicher Facharbeiten und die Unterstützung der bariatrischen Chirurgie weltweit zeigt, mit welcher Kompetenz dieses Zentrum ausgestattet ist.

Neue App macht Zugang zu medizinischen Fachleistungen greifbarer

Gern stellen wir Ihnen auch die neuen Swiss1Chirurgie App vor. Viele kennen diese bereits und nutzen sie vielleicht auch, um damit auch diesen Beitrag zu lesen. Wer die neue Swiss1Chirurgie App noch nicht kennt, wird hier ausdrücklich zum kostenfreien Download und zur Nutzung eingeladen.

Viele Informationen, der direkte Draht zum Fachmediziner und die Betreuung vor, während und nach der Behandlung sind nur ein Ausschnitt aus vielen Vorteilen, die sich Ihnen mit der Swiss1Chirurgie App erschliessen.

Nutzen Sie die Möglichkeit und holen Sie sich Ihr Druckexemplar des Magazins der Swiss1Chirurgie einfach in der Praxis ab oder laden Sie sich die online Version auf Ihr Gerät.

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen

Ihre Swiss1Chirurgie
Dr. Jörg Zehetner

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Praxismitteilung – COVID-19-Verordnung

Aufgrund der COVID-19-Verordnung des Bundesrates werden wir unseren regulären Sprechstundenbetrieb auf telefonische Sprechstunden reduzieren müssen, in der Praxis sehen wir nur mehr dringliche nicht aufschiebbare Patientenanliegen und Notfälle. Weiters müssen alle „Wahleingriffe“ verschoben werden. Bei dringlichen Fragen stehen wir Ihnen weiterhin zur Verfügung und sind telefonisch erreichbar. T +41 (0)31 312 61 12 – praxis.zehetner@hirslanden.ch

Einstufung Risikopatienten – Coronavirus (COVID-19)

Wir möchten Sie informieren, dass Patienten mit einem bariatrischen Eingriff (Übergewichtsoperation) nicht grundsätzlich als Risikopatienten eingestuft werden.

Wir verweisen hier auf die Weisungen des BAG. Besonders gefährdete Menschen:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/besonders-gefaehrdete-menschen.html

Dr. med. Jörg Zehetner
Professor (USC)
MMM, FACS, FEBS (hon.)

PD Dr. med. Rudolf Steffen
Facharzt FMH für Chirurgie

Dr. med. Alejandro Metzger
Facharzt für Chirurgie FMH

Schänzlihalde 1
CH-3013 Bern

T +41 (0)31 312 61 12
F +41 (0)31 312 61 11

swiss1chirurgie Bern
Schänzlihalde 1
CH-3013 Bern

swiss1chirurgie Solothurn
Hauptbahnhofstrasse 2
CH-4500 Solothurn

swiss1chirurgie Brig
Bahnhofstrasse 1
CH-3900 Brig

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Am 04. März ist World Obesity Day (Welt-Adipositas-Tag)

Immer Anfang März gibt es einen Tag, der als World Obesity Day sich dem Thema Übergewicht widmet. Sicherlich ist das für die Betroffenen kein Feiertag, aber immerhin der Tag, an dem ein guter Grund besteht, über Übergewicht allgemein und die damit verbundene Stigmatisierung besonders nachzudenken.

Dieses Jahr ist der Fokus „Übergewicht bei Männern“. Dies kann nicht einfach als „Fresssucht“ oder „Selbstvergessenheit“ eingeordnet werden. Das Übergewicht bei Männern hat ebenso viele Ursachen wie Erscheinungsformen. In erster Linie betrifft es Männer ab dem mittleren Alter, die sich (ähnlich wie Frauen) in einer besonderen Art der Stoffwechselveränderung befinden.

Gerade im zunehmenden Alter strebt der Körper aus entwicklungsphysiologischen Gründen danach, Nahrungsreserven gewisser massen als Fettreserven zu speichern, um für eventuelle Engpässe vorzusorgen. Besonders bei Männern, die aufgrund ihrer Berufstätigkeit oder eingeschränkter Bewegung weniger Kalorien verbrauchen als sie aufnehmen, führt das schnell zu unerwünschtem Übergewicht. Dabei spielen vor allem organische Prozesse eine wichtige Rolle, die sich nicht so einfach „ausschalten“ lassen.

In einem speziellen Video habe ich mich persönlich der Wichtigkeit des World Obesity Day angenommen. Auch aus dem Grund, dass Übergewicht mittlerweile weltweit häufiger zu verzeichnen ist als Unterernährung. Das eigentliche Problem ist überwiegend in den westlichen Industrieländern zu beobachten, da es gerade hier ein immer grösser werdendes Überangebot von Nahrungsmitteln – dies praktisch zu jeder Zeit – gibt.

Die Übergewichtsrate liegt beispielsweise in den USA bei um die 35-40 Prozent der Bevölkerung, was eine nicht zu unterschätzende Tatsache ist. Das bedeutet ein Übergewicht von mindestens 20 Kilogramm, oder ein BMI von 30 oder mehr. Das ist auch trotz der chirurgischen Eingriffsmöglichkeiten so, wobei gerade diese Methoden mittlerweile als sehr sicher und erfolgreich einzuordnen sind. Dennoch ist die Rate der operativen notwendigen Eingriffe in diesem speziellen Bereich viel zu niedrig.

Am World Obesity Day geht es nicht einfach nur darum, die Bevölkerung und die Fachkollegen entsprechend zu informieren. Vielmehr sehe ich es als wichtig, über die modernen Behandlungsmöglichkeiten der bariatrischen Chirurgie aufzuklären. Dabei geht es in erster Linie immer darum, den Patienten entsprechend ihrer individuellen Ausgangslage zu helfen.

Information zum Thema Adipositas

Verstehen muss man, dass Übergewicht immer auch mit Begleiterkrankungen verbunden ist. Diabetes, Bluthochdruck, Schlafapnoe, zu hohe Cholesterinwerte – all das manifestiert sich im Umfeld des Übergewichts. Aber es gibt auch noch einen anderen Aspekt, der sich besonders in den letzten Jahren herauskristallisiert hat. Dabei geht es darum, dass Menschen mit Übergewicht einfach stigmatisiert werden. In der Schule, im Berufsleben und bis in das ganz private Dasein hinein werden übergewichtige Menschen als faul, fett, verfressen, unachtsam und bewegungsfaul beschrieben. Das setzt den Betroffenen zusätzlich zu und hilft nicht, die Problematik gezielt und bewusst anzugehen. Dabei ist deutliches Übergewicht seit spätestens 2013 als Krankheit definiert. Damit reiht sich krankhaftes Übergewicht ein mit solchen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder vielen andere chronische Krankheiten.

Die Stigmatisierung von Übergewicht ist für die Patienten äusserst gefährlich, da diese sich dann zurückziehen und ihre eigentliche Problematik nicht gezielt und aktiv angehen können. Dabei ist eine professionelle Behandlung, Beratung und Begleitung der sicherste Weg aus dem Übergewicht.

World Obesity Day kann helfen, Vorurteile abzubauen

Jeder ist gefordert, sich in seinem Kontakt mit krankhaft übergewichtigen Menschen sowohl in der Wortwahl als auch im Verhalten etwas zurückzunehmen. Dazu kann der World Obesity Day ein besseres Bewusstsein schaffen. Dabei sollte man die Problematik eben nicht nur an diesem Tag im Jahr thematisieren. Aber ein solcher Tag kann helfen mehr Sensibilität für die Probleme der übergewichtigen Menschen zu schaffen, anstatt diese mit Stigmatisierung und Abwertung weiter ihrem Schicksal zu überlassen.

Warum speziell „Männer mit Übergewicht“?

Ja, auch Frauen leiden unter dem krankhaften Übergewicht. Männer tun das aber auf eine besondere Weise. Bei Frauen gibt es mittlerweile die „Curvy Models“, bei Männern nicht. Und Männer neigen von Natur aus schon dazu, die etwas grösseren Portionen zu essen, auch wenn das allmählich rückläufig zu sein scheint. Das Weltbild war und ist eben auch so gestrickt, dass ein Bauch immer auch unterbewusst mit Wohlstand verbunden wird. Auch in den modernen Industriegesellschaften. Die Gefahren sind zwar meist bewusst, werden aber erst dann realisiert, wenn sie tatsächlich da sind.

Dazu kommt, dass Männer spätestens ab einer gewissen Lebensphase nicht diesen besonderen Blick auf ihr Äusseres haben, wie dieser vielen Frauen eigen ist. Das eigentliche Problem wird nicht oder erst sehr spät erkannt und dann gern auch als naturgegeben hingenommen. So bleibt der Weg zum Arzt aus und der Übergewichtschirurg ist für viele Betroffene eine fremde Grösse. Deshalb müssen gerade Männer sensibilisiert werden, sich dieser Problematik aktiv zu stellen. Der World Obesity Day bietet dazu eine hervorragende Möglichkeit.

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